Samstag, 8. August 2009

Fjällräven Classic - Tag 3 - Tag 1 :)


Um 3 Uhr klingelt der Wecker! Kurz Zelt einpacken, Gurte festziehen und 46 Minuten später startet unsere (orange) Startgruppe mit ca. 250 Leuten. Klingt viel und die ersten Kilometer ist es auch eng, aber es entspannt sich doch sehr schnell. Wir wandern immer Richtung Westen durch ein imposantes Tal, Richtung Kebnekaise, dem höchsten Berg Schwedens.


Die Mücken nerven am Anfang gewaltig und unser erstes Outdoor-Frühstück verbringen wir größtenteils unter Vollschutz. Der Kocher ist super, gibt richtig Gas! Und das mit Benzin :)
Ich komme ziemlich gut mit meinem Rucksack und dem Gewicht zurecht ... der Thomas hat 18 kg, der Henry 12 und Marion möchte sich nicht äußern. Aber ich denke mal, dass sich die Lautstärke der Stimme umgekehrt proportional zum Rucksackgewicht verhält.


Nach 19 km und dem (schrecklicherweise!) verpassten LapDonalds mit den original Rentierburgern kommen wir am ersten Checkpoint, der Kebnekaise Fjällstation an. Eine superedle Mountainlodge, wo es noch Strom, Bier und Handynetz gibt! Wir kriegen die ersten Stempel in unsre Hefte und werfen uns kalorienstarke Schokobällchen ein und legen uns erstmal zwei geschlagene Stunden in die pralle (und mückenfreie!) Mittagssonne.


11 km haben wir uns aber heute noch vorgenommen und es geht noch imposanter als vorher weiter. Wir gehen noch ein bisschen höher, links und rechts steile Felsenberge, Gletscher und Wasserfälle. Unsre Stimmung bleibt sehr ausgelassen ;)





Es ist halb 4 am Nachmittag, als mein GPS endlich 30,00 km meldet und auf der Stelle verlassen wir den Weg und finden den perfekten Zeltplatz zwischen zwei kleinen Bachläufen, auf einer schönen Wiese. Die Sonne scheint noch kräftig, Rentierherden und orange Wanderer ziehen vorbei, wir haben einen kleinen Pool und gewaltige Felswände und Wasserfälle um uns herum.


Besser geht's wirklich nicht:


Henry überrascht mit einem Travel-Lumumba aus der Tüte (ein Hochgenuss!) und wir finden Holz für ein nettes Lagerfeuer. Wohlgenährt und überaus begeistert von den ersten Eindrücken geht's nach ein paar Stunden ins heimelige Zelt. Also jeder in seins.


Den Wecker stellen wir diesmal auf um 4.

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